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DEI in Prozessen – respektvolles Miteinander strukturell stärken


Illustration einer vielfältigen Gruppe von Menschen vor einer Präsentationswand mit Balkendiagramm

Betriebsvereinbarung zum Schutz vor Diskriminierung

Seit 2009 regelt eine Betriebsvereinbarung auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), wie wir bei Toll Collect mit Diskriminierung umgehen. 2025 haben wir diese Vereinbarung gezielt weiterentwickelt und an neue Anforderungen im Arbeitsalltag angepasst.

Neben den im AGG genannten Diskriminierungsmerkmalen – etwa ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexuelle Identität – berücksichtigt die Vereinbarung nun auch weitere Formen von Benachteiligung. Dazu zählen Mobbing sowie Diskriminierung aufgrund des Gesundheitszustands, des Familienstands oder des äußeren Erscheinungsbildes.

Zugleich beschreibt sie einen ganzheitlichen Ansatz aus Prävention, Aufklärung und Sanktionen. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen wie frühzeitige Beratung durch die neue innerbetriebliche Beschwerdestelle, regelmäßige Schulungen und Pflichtunterweisungen sowie Orientierungsgespräche für neue Mitarbeitende. Damit stärken wir den Schutz vor Diskriminierung und schaffen klare Leitplanken für ein respektvolles und faires Miteinander.

Zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

Porträtfoto von Frederike Fehsenfeld
Mit den neuen Regelungen in unserer Betriebsvereinbarung werden wir der Vorbildrolle eines Bundesunternehmens gerecht und unterstreichen unsere Selbstverpflichtung aus unserem Wertekompass sowie der Charta der Vielfalt.
Frederike Fehsenfeld Diversity & Inclusion Management

Neue innerbetriebliche Beschwerdestelle (iBS)

Wer Benachteiligung, Belästigung oder Mobbing erlebt oder beobachtet, soll schnell Unterstützung finden. Deshalb haben wir eine innerbetriebliche Beschwerdestelle (iBS) eingerichtet. Sie berät Mitarbeitende vertraulich, prüft jede Beschwerde sorgfältig und geht ihr ergebnisoffen nach. „Unser Ziel ist es, Konflikte möglichst früh zu erkennen und Lösungen zu finden“, erklärt Jana Voigt aus der Internen Revision und Compliance.

Die Beschwerdestelle ist bewusst bereichsübergreifend organisiert: In der iBS arbeiten Vertreter*innen aus Betriebsrat, Compliance, Diversity & Inclusion sowie People & Culture zusammen.


Die vier Mitglieder der innerbetrieblichen Beschwerdestelle stehen nebeneinander in einem modernen Bürogebäude und blicken in die Kamera
Mitglieder der innerbetrieblichen Beschwerdestelle: Manuel Hoppe (People & Culture), Iris Hoppe (Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung), Frederike Fehsenfeld (Diversity & Inclusion) und Jana Voigt (Interne Revision & Compliance)

KI-Leitlinie für Fairness und Diskriminierungsfreiheit

Künstliche Intelligenz verändert Arbeitsprozesse und erfordert einen fairen sowie verantwortungsvollen Einsatz. Deshalb hat unsere Arbeitsgruppe Community of Practice Künstliche Intelligenz (CoP KI) Leitlinien für den Umgang mit KI-Systemen entwickelt.

Die Leitlinien schaffen ein gemeinsames Verständnis für den Einsatz von KI-Systemen im Unternehmen und zeigen unter anderem, wie wir sie künftig fair und diskriminierungsfrei einsetzen wollen. Darauf aufbauend entwickeln wir schrittweise Bewertungskriterien und konkrete Nutzungshinweise.


Illustration von drei Menschen, die vor einem großen Symbol mit der Aufschrift „KI“ über künstliche Intelligenz sprechen

Klare Zuständigkeiten für digitale Barrierefreiheit

Digitale Angebote sollen für möglichst viele Menschen nutzbar sein – unabhängig von individuellen Einschränkungen. Deshalb haben wir ein unternehmensweites Chapter Digitale Barrierefreiheit aufgebaut. Jeder Fachbereich hat eine verantwortliche Person benannt, die das Thema künftig im eigenen Bereich vorantreibt und eng mit dem zentralen Koordinator für digitale Barrierefreiheit zusammenarbeitet. Im Chapter tauschen sich die Beteiligten regelmäßig aus, teilen Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze und entwickeln die digitale Barrierefreiheit gemeinsam weiter.

Wissen aufbauen – Barrieren abbauen

Ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2025 lag auf der Sensibilisierung und Befähigung der Fachbereiche. In Schulungen haben wir grundlegende Prinzipien, Praxisbeispiele und bestehende Vorgehensweisen vermittelt. So konnten wir erste Berührungspunkte schaffen, Verständnis stärken und Hemmschwellen im Umgang mit dem Thema abbauen.

Parallel dazu haben wir erstmals einen umfassenden Überblick über den Stand der digitalen Barrierefreiheit unserer Angebote erstellt. Diese Analyse hilft uns dabei, Handlungsfelder zu priorisieren und gezielt Maßnahmen abzuleiten. Gemeinsam mit den Fachbereichen haben wir begonnen, identifizierte Barrieren systematisch zu bearbeiten und konkrete Verbesserungen umzusetzen. Dabei orientieren wir uns an den gesetzlichen Anforderungen zur digitalen Barrierefreiheit, insbesondere dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung (BITV).


Porträtfoto von Dr. Constanze Segredo

Dr. Constanze Segredo, Release Train Product Owner Mauterhebung

„Unsere digitalen Mobilitätsservices müssen für möglichst viele Menschen zugänglich sein. Deshalb wurde die Toll-Now-App von Beginn an unter Berücksichtigung der Anforderungen aus BGG und BITV entwickelt, damit LKW-Fahrerinnen und Fahrer die Maut einfach, flexibel und so barrierearm wie möglich über ihr Smartphone buchen können.“

Orientierung zum Selbstbestimmungsgesetz

Das neue Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) bringt auch für den Arbeitsalltag neue Regelungen mit sich. Deshalb haben wir bei Toll Collect Führungskräfte und HR-Verantwortliche über die Inhalte des Gesetzes informiert und Fragen rund um geschlechtliche Identität in Schulungen aufgegriffen.

Ziel war es, Sicherheit im Umgang mit dem Gesetz zu schaffen und Verantwortliche dabei zu unterstützen, mit Anliegen von Beschäftigten respektvoll umzugehen. So stärken wir ein Arbeitsumfeld, in dem alle authentisch sein können und eine korrekte Ansprache selbstverständlich ist.

Zum Selbstbestimmungsgesetz (SBGG)

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Wer wir sind

Wir sind Deutschlands Mautexperten – und mehr. Wir gestalten die Mobilität von morgen und treiben zukunftsweisende Entwicklungen für Deutschlands Straßen voran. Dabei stehen wir für Zuverlässigkeit, nachhaltiges Handeln und gelebte Vielfalt in allen Bereichen.

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Unsere soziale Verantwortung

Die soziale Verantwortung für unsere Mitarbeitenden spielt eine wesentliche Rolle in unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Mit zahlreichen Maßnahmen setzen wir uns dafür ein, ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben.

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Benefits

Unsere engagierten Teams machen Toll Collect besonders und das wissen wir zu schätzen. Darum wollen wir allen Mitarbeitenden mit vielfältigen Leistungen etwas zurückgeben.

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