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Bildung und Sensibilisierung – Raum für Austausch und gemeinsames Lernen


Illustration einer vielfältigen Gruppe von Menschen in einem Workshop mit Flipchart und Laptop; eine Person sitzt im Rollstuhl.

DEI-Trainings zu Unconscious Bias und Allyship

Wie beeinflussen unbewusste Denkmuster unsere Entscheidungen im Arbeitsalltag? Und was bedeutet es, ein Ally zu sein? Diesen Fragen gingen wir 2025 im Rahmen von DEI-Trainings nach. Kirstin Hahne von ICUnet führte durch die Termine.

Im Fokus standen zentrale Begriffe rund um Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inklusion sowie das Phänomen Unconscious Bias. Die Teilnehmenden setzten sich mit unbewusster Voreingenommenheit auseinander und diskutierten, wie sich diese im Arbeitsalltag zeigen kann – etwa in Form von Mikroaggressionen: subtilen, oft unbeabsichtigten Bemerkungen oder Verhaltensweisen, die andere Menschen ausschließen oder verletzen können.

Anschließend vertieften die Teilnehmenden das Thema und richteten den Blick auf Privilegien und Allyship. Sie reflektierten ihre eigene Situation und tauschten sich darüber aus, wie sie Kolleg*innen im Arbeitsalltag bewusst unterstützen und zu einem respektvollen, inklusiven Miteinander beitragen können.


Mehrere Personen stehen und sitzen in einem Büro vor einem Flipchart und sprechen miteinander
Neben fachlichen Impulsen luden die DEI-Trainings auch zur gemeinsamen Reflexion und Diskussion ein.

Training zu Inclusive Leadership

Bereits 2024 startete das Führungskräfteprogramm „moving forward“. In fünf verpflichtenden Modulen nahmen sich unsere Führungskräfte Zeit für Reflexion und Austausch und erweiterten ihre Führungskompetenzen. Themen wie Self-Awareness und Self-Leadership, Konfliktmanagement, Teamdynamiken und Führung im Wandel standen ebenso auf der Agenda wie die Frage, wie sich Führung inklusiver gestalten lässt.

In Workshops beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Unconscious Bias, reflektierten Privilegien und diskutierten, wie Allyship im Arbeitsalltag aussehen kann. Impulse, Übungen und Gespräche wechselten sich dabei ab.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, Führungskräfte für Themen wie Unconscious Bias, Allyship und Privilegien zu sensibilisieren und zu trainieren. Nur so können sie die Werkzeuge und das Bewusstsein gewinnen, um eine wirklich inklusive Kultur zu fördern, in der Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern aktiv geschätzt und in den Arbeitsalltag integriert wird.“

Arleta Marko-Zbozien
Gruppenleiterin People & Culture


Porträtfoto von Arleta Marko

„Für mich bedeutet inklusive Führung, bewusst Räume zu schaffen, in denen Unterschiedlichkeit nicht nur toleriert, sondern aktiv genutzt wird. Vielfalt ist kein Risiko – sie ist unsere größte Innovationsquelle.“

Christian Everts
People Lead Geo Solutions


Porträtfoto von Christian Everts

„Inclusive Leadership bedeutet für mich Chancengerechtigkeit zu schaffen, indem ich Potenziale gezielt fördere und strukturelle Benachteiligung verhindere. Die Teilnahme an Inclusive Leadership Trainings ist wichtig, um das eigene Denken und Handeln regelmäßig zu reflektieren und persönliches Wachstum für andere und für sich selbst zu ermöglichen.“

Kerstin Sawallisch
People Lead Kontrolle


Porträtfoto von Kerstin Sawallisch

Im Dialog mit Laura Gehlhaar

Ob sichtbar oder unsichtbar, dauerhaft oder vorübergehend, seit der Geburt oder im Laufe des Lebens erworben: Behinderungen sind Teil unserer gesellschaftlichen Vielfalt – auch bei Toll Collect. Doch wie gelingen Teilhabe und Inklusion im Arbeitsalltag?

Am 9. September 2025 sprachen wir darüber in unserem neuen Format „Im Dialog mit …“ – diesmal mit Laura Gehlhaar. Die Rednerin, Autorin und Beraterin war bereits zum zweiten Mal bei uns zu Gast. In ihrem Impulsvortrag gab sie persönliche und gesellschaftliche Einblicke in Behinderung, Teilhabe und Inklusion – und machte deutlich, warum es strukturelle Voraussetzungen braucht, damit alle Mitarbeitenden selbstbestimmt und respektvoll miteinander arbeiten können.

Im Anschluss kamen Mitarbeitende zu Wort, die sich bei uns für Inklusion, Barrierefreiheit und unterstützende Rahmenbedingungen einsetzen. Gemeinsam sprachen sie über Barrieren im Arbeitsalltag und über Wege zu mehr Teilhabe.


Mitarbeitende von Toll Collect und Laura Gehlhaar sitzen im Halbkreis mit kleinen Tischen; eine Person spricht in ein Mikrofon
Gemeinsam mit Laura Gehlhaar tauschten wir uns über Stigmatisierung und über Voraussetzungen für mehr Inklusion aus.

Gemeinsam zum Christopher Street Day

Auch beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin setzten wir ein Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Chancengerechtigkeit. Gemeinsam mit Freund*innen und Familien gingen wir auf die Straße und machten deutlich, wie wichtig uns ein respektvolles und inklusives Miteinander ist. Bunte T-Shirts, viele Gespräche und eine offene Atmosphäre machten den CSD zu einem besonderen Moment gelebter Vielfalt – und zu einem Ausdruck der Werte, die unsere Unternehmenskultur prägen.


Gruppe von Personen posiert vor dem Toll Collect Bürogebäude für ein Foto
Rund 30 Mitarbeitende von Toll Collect beteiligten sich am Christopher Street Day in Berlin.

Neugierig auf mehr?


Illustration einer vielfältigen Gruppe von Menschen, die zusammenstehen

Wie vielfältig ist Toll Collect eigentlich – und wie verankern wir Diversity, Equity und Inclusion in unseren Prozessen? Wir teilen konkrete Zahlen und zeigen, welche Strukturen und Verantwortlichkeiten 2025 entstanden sind.

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Stellenangebote

Entdecken Sie unsere aktuellen Stellenangebote. Ob im kaufmännischen oder technischen Bereich, am Hauptsitz in Berlin oder einem unserer anderen Standorte – hier finden Sie den passenden Job.

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Benefits

Unsere engagierten Teams machen Toll Collect besonders und das wissen wir zu schätzen. Darum wollen wir allen Mitarbeitenden mit vielfältigen Leistungen etwas zurückgeben.

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